Welser-Möst: elegant, fein – und doch …

18.12.2011 *** Franz Welser-Möst dirigierte die Wiener Philharmoniker äußerst elegant, souverän und präzise. Ich würde ihn als ganz hervorragenden Kapellmeister im besten Sinne bezeichnen. Das bewies er bei den Haydn-Variationen ebenso wie bei der 5. Dvorak. Einzig beim Schicksalslied von Brahms (mit dem Text aus Hölderlins Hyperion) ließ er mehr zu, erlaubte er sich mehr, da konnte sich auch Gänsehaut einstellen.
