•9. Februar 2010 •
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8. Februar 2010
Duette von Mozart und Mendelssohn, Lieder von Mozart, Schubert, Schumann und Brahms. Allein das Programm war schon ein Traum.
Wie gut Quasthoff (noch immer) singt, durfte ich ja schon ein paar Mal erleben. Schade ist der einzige lyrische Tenor, den ich kenne, der an Wunderlich irgendwie rankommt. (Bei Schumann’s Mondnacht könnte ich nicht beschwören, ob selbst Wunderlich sie so schön hätte singen können.) Wenn die beiden gemeinsam gesungen haben, dann wurden Erinnerungen an Wunderlich-Prey aber mehr als wach. Ich hatte das Gefühl, die beiden passten irgendwie ihr Timbre so an, dass EINE Stimme aus zwei Kehlen strömte. Traumhaft.
Als letzten Programmpunkt ein Medley von Wiener-Liedern. Auch das war hervorragend und mit dem nötigen Augenzwinkern gesungen. Für’s nächste Mal – kaum unbescheiden – wünsche ich mir stattdessen die Dichterliebe mit Schade und die Winterreise mit Quasthoff.
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Schlagwörter: Quasthoff, Schade
•1. Februar 2010 •
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31. Jänner 2010
Ich habe heute über Jer 9_22-23 gepredigt. Es geht um falsches und richtiges Rühmen, um Konkurrenzk(r)ampf und Bescheidenheit, um Streben nach Anerkennung und Dankbarkeit dafür, wenn man sie ganz umsonst geschenkt bekommt.
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Schlagwörter: Gottesdienst & Predigt
•29. Januar 2010 •
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27./28. Jänner 2010
Das Artemis-Quartett spielt einerseits so, dass man in jedem Moment jede der vier Stimmen bis ins kleinste Detail erklärt bekommt – UND es spielt gleichzeitig so, dass es immer ein harmonisches Ganzes ist. Trotz dieser extrem transparenten Spielweise unglaublich melodisch, mit enormem Zug, aber niemals zu schnell. Drei Beethoven-Quartette gelangen eins schöner als das andere. Ich kann jetzt wieder Streichquartette hören, ohne ständig wehmütig das ABQ zu vermissen.
Am nächsten Tag das Hagen-Quartett. Zunächst Mozart, und ich verspüre Lust zu gehen. So was von schlampig und lieblos, das hat mich wirklich überrascht. Danach ein Quartett von Debussy, das dafür umso besser gelingt. Aber was nach der Pause passiert, ist schier unglaublich: Gemeinsam mit Heinrich Schiff spielen sie das Schubert Streichquintett, und das himmlisch. Allein die “Solostelle” der beiden Celli im 4. Satz hätte schon gereicht, diese Aufführung als exemplarisch zu bezeichnen. Ein einziger Traum!
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Schlagwörter: Artemis Quartett, Hagen Quartett, Heinrich Schiff
•27. Januar 2010 •
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26. Jänner 2010
Eine Schüleraufführung des Stockerauer Gymnasiums im Kath. Gemeindezentrum Stockerau … einfach bewunderswert, was 11-15 Jährige hier leisten, und vor allem, wie sie das miteinander tun. Wenn dann ein 14-jähriger Bursch “Aber meine Herrschaften …” leicht nasalierend singt, dann wird’s schön!
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•20. Januar 2010 •
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20. Jänner 2010
Ich habe den Morgenspaziergang wiederentdeckt, und ein bevorzugtes Ziel ist das beschwingte Umrunden der Seeschlacht im erfrischenden Schneegeflöck – mit Mozart Streichquartetten besonders angenehm!
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Schlagwörter: Seeschlacht
•10. Januar 2010 •
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10. Jänner 2010
Familien-Kinotag (nur Maria fehlte) am Nachmittag bei Avatar in 3D. Das technische Filmerlebnis war faszinierend – was 3D heute schon bieten kann, wurde mit diesem Film wohl auch geboten. Die Geschichte trieft (oder besser: tröpfelt) wieder einmal vor amerikanischem Moralisieren – billig auszurechnen (obwohl die Pseudo-Pocahontas nicht einmal stirbt), und das alles mit “Message”-Anhauch. Na ja …
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Schlagwörter: Film
•10. Januar 2010 •
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10. Jänner 2010
Die Pastorale haben die Wiener Philharmoniker unter Barenboim nicht gespielt, sondern gesungen – so melodisch, singbar (Tempi!) und logisch-stimmig war die 6. Beethoven heute. Mutig war Barenboim nicht nur mit dieser wunderbaren Interpretation (wobei die Philharmoniker immer wieder etwas schlampig waren), sondern auch mit der Programmwahl: Nach der Pause zwei Werke von Schönberg!
P.S.: Wenn’s wahr ist, verschafft mir unsere Philharmoniker-Abo-Sitznachbarin Karten für das kommende Neujahrskonzert
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Schlagwörter: Barenboim, Wiener Philharmoniker
•8. Januar 2010 •
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8. Jänner 2010
Zwei Tage beruflich in Zürich. Am Abend ein sehr nettes Team-Dinner im Zeughauskeller, den ich schon seit fast 10 Jahren wieder besuchen wollte. Für Lena habe ich natürlich die versprochene große Tafel Schokolade mit ganzen Nüssen mitgebracht, und für uns alle Luxemburgerli. Allgemeine Zufriedenheit!
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Schlagwörter: Zürich
•6. Januar 2010 •
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6. Jänner 2010
Heidnische Weisen kommen zum jüdischen Kind Jesu – und wir frommen Christen sind den Heiden nicht nur theologisch ach so weit überlegen, sondern haben auch ein mehr als problematisches Verhältnis zu den Juden (hinter uns ???) … nur zwei von vielen spannenden Gedanken aus der Predigt, der ich heute lauschen durfte.
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Schlagwörter: Gottesdienst & Predigt